Schupfnudeln

Schupfnudeln

Ich liiiieeebe Kartoffelteig! Ich liebe ihn einfach. Sehr. Wirklich, wirklich sehr. Sobald irgendetwas mit Kartoffelteig gemacht ist, schmeckt es mir – und wahrscheinlich den allermeisten Leuten ebenfalls. Glücklicherweise gibt es 1000 verschiedene Möglichkeiten, die Lieblingsknolle der Deutschen zu Teig zu verarbeiten, seien es italienische Gnocchi, bayerische Kartoffelknödel, Hascheeknödel, Kartoffelpuffer, süße Maultaschen (die haben übrigens auch schon Einzug in diesen Blog gehalten), Baunkerl oder eben Schupfnudeln. Ihr könnt Schupfnudeln süß mit Zimtzucker, Marmelade oder Kompott essen oder eben salzig. Ich mag sie ganz einfach mit Sauerkraut am liebsten!
Und noch ein bisschen Klugscheißerwissen am Rande (schließlich geht es bei diesem Blog ja auch um die Geschichte und den Werdegang hinter den Gerichten): Das Wort „Schupfnudel“ leitet sich von der Art und Weise der Herstellung ab; sie werden auf der Arbeitsplatte „gschupft“. Also quasi in Form geschubst, indem man kleine Bällchen mit den Fingern zu länglichen Würstchen formt und dreht.
Und noch etwas: Verwendet vorwiegend festkochende Kartoffeln! Diese eignen sich durch ihre Konsistenz am besten! Meine Küche hat sehr viele Flüche bei der Zubereitung von Kartoffelteig mit anhören müssen, aber wenn ihr das und die nachfolgende Zubereitung beachtet, kann gar nichts schief gehen.

Zutaten
800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
150 g Mehl
1 Ei
3 TL Salz

Fett zum Braten (Butterschmalz oder neutrales Pflanzenöl; beides ist hoch erhitzbar)

Die Kartoffeln waschen und im Ganzen gar kochen, abseihen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Kurz ausdampfen lassen und die restlichen Zutaten mit in die Schüssel geben. Alles sehr schnell zu einem Teig verarbeiten. Der Kartoffelteig muss nur zusammenhalten! Er darf auf keinen Fall gut durchgeknetet werden, sonst tritt die Stärke aus den Kartoffeln aus und der Teig wird matschig und zäh.
Teilt den Teig in 2 Hälften, formt mit wenigen Handgriffen längliche Würste, und nehmt davon kleine Kugeln ab. Aus diesen dreht ihr mit der Handfläche die Schupfnudeln. Sie sollten an den Rändern spitz zusammen laufen.
Das Fett in der Pfanne erhitzen (der Boden der Pfanne sollte gut damit bedeckt sein; nicht sparen damit sie nicht anbrennen) und sobald es wirklich heiß ist, die Nudeln darin portionsweise goldbraun braten.

2 Gedanken zu „Schupfnudeln

  1. Danke für’s Rezept, liebe Caro! Hab in einem Anflug von Kochwut gleich das doppelte Rezept gemacht und etliche Portionen eingefroren, super, wenn schnell was auf dem Tisch stehen muss. Unser Sohn liebt ebenfalls alles aus Kartoffelteig und die Schupfnudeln haben ihm sehr geschmeckt, uns auch😋 Liebe Grüße

    1. Liebe Heidi! Vielen Dank für deine liebe Nachricht! Es freut mich sehr, wenn euch die Schupfnudeln geschmeckt haben und ja, die doppelte Portion werde ich das nächste Mal auch gleich machen 🙂 Viele liebe Grüße und (trotz allem) wunderschöne Ostern!

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